Biometrische Eingangssicherung für Datenzentrum EvoSwitch

Geplaatst op: 10-07-2007

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EvoSwitch, das niederländische Carrier-neutrale Datenzentrum, das klimaneutral (kohlenstoffneutral) operiert, hat das Datenzentrum in Haarlem mit einer biometrischen Eingangskontrolle gesichert. Mittels eines Gesichts- und eines Fingerscans vom Lieferanten Secure Access Road (SAR B.V.) können Besucher zukünftig mit einer hundertprozentigen Sicherheitsgarantie identifiziert werden.

In Datenzentren befinden sich empfindliche und manchmal auch betriebskritische Informationen. Als Kunde möchte man mit Sicherheit wissen, dass diese Informationen nicht für jedermann zugänglich sind. Dennoch ist die Eingangssicherung bei Datenzentren nicht immer adäquat geregelt. “Besucher registrieren sich meistens über eine Website, füllen bei der Ankunft im Datenzentrum ein Formular mit persönlichen Daten aus, wonach sie mit einem Zugangsausweis das Datenzentrum betreten dürfen”, sagt Laurens Rosenthal, Direktor Innovation von EvoSwitch. “Wirklich sicher ist das jedoch nicht. Für jemanden, der Schlechtes im Sinn hat, ist eine solche Eingangssicherung ein Geschenk des Himmels.” EvoSwitch möchte Kunden die Sicherheit bieten, die sie erwarten dürfen, wenn es um die Aufbewahrung und Verwaltung ihrer Daten geht. Darum hat EvoSwitch jetzt biometrische Eingangskontrollprodukte von SAR implementieren lassen.

Gesichts-, Finger- und Ausweisscan
SAR hat für EvoSwitch eine Lösung entwickelt, bei der eine Biometrie-Säule zusammen mit mehreren Terminals für Fingerabdruckerkennung (SAGEM MA100) an das Reservierungssystem von EvoSwitch angeschlossen sind. Ein Besucher des Datenzentrums kann auf der Website von EvoSwitch eine Reservierung anfragen. Danach erhält er per E-Mail und SMS einen Reservierungscode.

Danach kann ein Besucher sich bei der Ankunft im Datenzentrum an der Biometriesäule anmelden und über einen Touchscreen seinen Code eingeben. Die Säule kann ihn dann einschreiben, identifizieren und die Personendaten mithilfe von Gesichts-, Finger- und Ausweisscan verifizieren. Dies wird alles auch noch einmal von einem Sicherheitsmitarbeiter kontrolliert. Erst danach darf der Besucher das Datenzentrum betreten. Nach dem Lesen des Fingerabdrucks auf einem Terminal beim Eingang wird das Drehkreuz entriegelt und der Besucher kann das Datenzentrum betreten. Hat er seine Aufgaben im Datenzentrum erledigt, muss er wiederum seinen Fingerabdruck am MA100 scannen lassen, um das Datenzentrum verlassen zu können.

Bedarf an Biometrie wächst
SAR B.V. hat vor sechs Jahren angefangen, Lösungen für biometrische Eingangskontrollen zu liefern. “Im Ausland war man in diesem Punkt damals bereits ziemlich weit voraus”, sagt Henk Attema, Direktor von SAR. “In den Niederlanden hinkt die Akzeptanz von Biometrie etwas hinterher, aber man sieht, dass jetzt immer mehr Betriebe daran interessiert sind. Die Basis für eine Lösung ist für uns immer die biometrische Säule und die dazu gehörigen Terminals für die Fingerabdruckscans. Zusätzlich können wir andere Sicherungslösungen entwickeln und auch maßgefertigte Softwareangwendungen dafür schreiben. EvoSwitch wollte als Ergänzung beispielsweise einen Ausweisscan. Den haben wir auf ihre Anfrage hin damals für sie entwickelt.”

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