NL-ix bringt Geräte bei nachhaltigem Datenzentrum EvoSwitch unter
Geplaatst op: 16-05-2007
NL-ix, nach Mitgliederzahl der fünftgrößte InternetExchange der Welt, hat mit Datenzentrum EvoSwitch eine Übereinkunft über die Unterbringung von Geräten im energiesparenden Datenzentrum in Haarlem getroffen. NL-ix erwartet, mit seinen Peering-Dienstleistungen neue Parteien zu EvoSwitch zu ziehen, die an niedrigeren Kosten für ihren Internetverkehr interessiert sind.
Für wen sind die Peering-Dienstleistung von NL-ix interessant? Für Access-Parteien, die Konsumenten, Hostingparteien, Application Service Providern oder ganz einfach großen geschäftlichen Benutzern Zugang bieten. “Eigentlich für alle Betriebe, die viel Internetverkehr haben”, sagt Jan Hoogenboom, Direktor von NL-ix. “Der Kehrpunkt ist eigentlich bei 10 bis 15 Megabit an Internetverkehr, denn man hat gewisse Anlaufkosten, wenn es beispielsweise um Ports und Geräte geht.”
“Peering ist auch für Betriebe, für die die Verfügbarkeit der Internetverbindung enorm wichtig ist, sehr interessant. Peering bietet nämlich gleichzeitig die Sicherheit, dass man mithilfe mehrerer Lieferanten aus dem Netzwerk garantiert weiterarbeiten kann. Die Geräte von NL-ix sind zurzeit in insgesamt achtzehn verschiedenen Carrier-neutralen Datenzentren in der Region Amsterdam untergebracht, darunter EvoSwitch, um alle Kunden von NL-ix in ihrem eigenen Datenzentrum bedienen zu können.
Peering bei EvoSwitch
Über ‘Peering’ können (neue) Kunden von EvoSwitch ihren niederländischen Internetverkehr über NL-ix austauschen, was bis zu 90 Prozent der Kosten ersparen kann! Normalerweise kaufen Betriebe so genannten Transitverkehr bei Lieferanten wie Versatel, KPN, Global Crossing und Level3 ein. Das bedeutet einen relativ hohen Tarif, ob es nun um niederländischen oder internationalen Internetverkehr geht. Über Peering kann man mit anderen Parteien innerhalb des NL-ix-Netzwerks vereinbaren, dass man untereinander Gratisverkehr austauscht.
Elektrizität Haarlem nicht knapp
“EvoSwitch ist aus verschiedenen Gründen ein intessantes Datenzentrum”, sagt Hoogenboom. “Die Datenzentren in Amsterdam kommen an die Grenzen ihrer Kapazitäten. Einige sind bereits voll und in anderen Datenzentren wird der Platz knapp. EvoSwitch hat noch ausreichend Platz zur Verfügung und darüber hinaus die Möglichkeit, später zu erweitern. Die Knappheit am Markt macht daher die Wahl für EvoSwitch besonders interessant.”
“Ein zweiter Vorteil ist, dass die Stromversorgung in Haarlem nicht ein solches Thema ist wie in Amsterdam. In Amsterdam stehen bereits Dutzende Datenzentren, die viel Strom verbrauchen. In Haarlem noch nicht. EvoSwitch hat also ausreichende Energiekapazität, was langfristig sicherlich interessant sein dürfte. Im Moment haben alle Datenzentren vielleicht noch genug Kapazität. Wenn Datenzentren mehr Strom für Kundengeräte und deren Kühlung verbrauchen, geraten die bestehenden Datenzentren irgendwann an ihre Grenzen. Das ist ein Risiko. Bei EvoSwitch ist diese Gefahr nicht so groß. EvoSwitch hat außerdem beim Einkauf gute Vereinbarungen hinsichtlich der Stromversorgung getroffen.”
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